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Ergänzungsfächer

Das Gymnasium Köniz-Lerbermatt bietet für Schülerinnen und Schüler, die ihr Wissen in einem bereits bekannten Fach vertiefen oder sich in ein neues Gebiet einarbeiten wollen, die folgenden Ergänzungsfächer zur Auswahl an:

  • Physik
  • Chemie
  • Biologie
  • Anwendungen der Mathematik
  • Informatik
  • Geschichte
  • Geographie
  • Philosophie
  • Religionslehre
  • Wirtschaft und Recht
  • Pädagogik und Psychologie
  • Bildnerisches Gestalten
  • Musik
  • Sport

Das Ergänzungsfach wird in den beiden letzten Schuljahren unterrichtet:
Sekunda: 2 Lektionen / Prima: 3 Lektionen 

Wahlmöglichkeiten / Einschränkungen:

Ergänzungsfach und Schwerpunktfach dürfen nicht identisch sein. Die Wahl der Schwerpunktfächer Bildnerisches Gestalten oder Musik schliesst die Wahl der Ergänzungsfächer Bildnerisches Gestalten, Musik und Sport aus.
Die Schülerinnen und Schüler werden im Verlauf der Tertia über den Inhalt der einzelnen Ergänzungsfächer orientiert.

Anmeldeformular (Termin: 15.1.2010)

EF Physik

Im Ergänzungsfach Physik werden die im Grundlagenfach erworbenen Kenntnisse in den Bereichen neuere Physik (Atombau, Quantenmechanik, Relativitätstheorie), technische Anwendungen (z.B. Akustik, Optik und Elektronik) sowie Wissenschaftsphilosophie und Kulturgeschichte der Physik erweitert und vertieft. In diesem Rahmen kann auch auf spezielle Wünsche der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden.

Das Ergänzungsfach Physik kann entweder als Kontrastfach für Schülerinnen und Schüler mit sprachlich-geisteswissenschaftlichem bzw. musischem Schwerpunkt  oder als Erweiterungsfach für solche mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt gewählt werden.

Das Ergänzungsfach Physik empfehlen wir Schülerinnen und Schülern, die eine Hochschulausbildung im Bereich Naturwissenschaften (namentlich in Physik oder Chemie), in einer Ingenieurwissenschaft
(Elektrotechnik, Maschinentechnik, Bau- und evtl. Vermessungsingenieurwesen) oder in Medizin anstreben.

Besonders für das Studium in Medizin, in Zahn- oder Veterinärmedizin ist eine gute Vorbildung in Physik im Hinblick auf das erste Studienjahr von grosser Bedeutung. Der Einstieg in dieses anspruchsvolle Studium wird durch eine erweiterte Physikausbildung am Gymnasium (Ergänzungsfach Physik) erheblich erleichtert (z.B. in Kombination mit dem Schwerpunktfach Biologie/Chemie).

Bei allen praktischen Überlegungen erwarten wir Schülerinnen und Schüler, die sich für naturwissenschaftliche Themen interessieren und sich im Unterricht dafür begeistern lassen.

EF Chemie

Im Ergänzungsfach Chemie werden die Inhalte des Grundlagenfaches ergänzt und vertieft. Damit werden gute Grundlagen für ein medizinisches oder naturwissenschaftliches Studium gelegt.

Es werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Einfache und anspruchsvolle Experimente und Praktika
  • eigenständige Arbeiten (von kleineren Gruppenarbeiten bis zu grösseren Projekten zu vorgegebenen, eigenen und fächerübergreifenden Themen)
  • Anwendungen der allgemeinen chemischen Prinzipien in Alltag und Technik (z.B.: Umwelt, Haushalt, Ernährung, Medizin, Biochemie, Kosmetik, Energie, Farbstoffe, Kunststoffe, Spektroskopie)
  • Verfeinerung und Vertiefung der im Grundlagenfach erarbeiteten Modelle in diversen Themenbereichen
  • Formelmässige Beschreibung ausgewählter Zusammenhänge und einfache Berechnungen dazu
  • Auseinandersetzung (inkl. Exkursionen) mit der chemischen Industrie und ihren Produkten und Problemen
  • Einsatz des Computers und des Internet
  • Einblick ins Chemiestudium und Auseinandersetzung mit dem Berufsbild des Chemikers oder der Chemikerin.

EF Biologie

Im Ergänzungsfach Biologie werden Kenntnisse und Fertigkeiten aus dem Grundlagenfach vertieft und erweitert. Es erlaubt biologisch besonders Interessierten, sich intensiv mit klassischen und modernen Aspekten der Biologie auseinanderzusetzen und bietet eine gute Basis für ein naturwissenschaftliches oder medizinisches Studium.

Im Vergleich zum Grundlagenfach werden vermehrt Praktika und (mehrtägige) Exkursionen durchgeführt. Dabei werden sowohl im Feld als auch im Labor anspruchsvollere Arbeitsmethoden eingesetzt. Oft wird in Kleingruppen gearbeitet. Auch selbstständige Hausarbeiten gehören zum EF.

Schwerpunktmässig werden Themen aus der Mikrobiologie, Ökologie, Fortpflanzungs- und Entwicklungsbiologie, Verhaltensforschung sowie der modernen Genetik und Evolutionstheorie behandelt. Der Stoffplan kann den Interessen der Schülerinnen und Schüler angepasst werden.

EF Anwendungen der Math.

Das Ergänzungsfach Anwendungen der Mathematik ergänzt die im Grundlagenfach Mathematik erarbeiteten Kenntnisse und Fähigkeiten.

Der Unterricht entwickelt und fördert das logische Denk- sowie das räumliche Vorstellungsvermögen, die Fähigkeit zur Abstraktion und zu exakter, geistiger Arbeit. Die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten lernen komplexe Denkprozesse systematisch zu gliedern und dadurch Methoden der Mathematik in anderen wissenschaftlichen Bereichen sinnvoll und gezielt einzusetzen.

Das Ergänzungsfach richtet sich insbesondere an Personen, die ein natur- oder wirtschaftswissenschaftliches Studium ins Auge fassen, Freude am exakten Denken haben oder sich allgemein für mathematische Fragestellungen interessieren.

EF Informatik

Seit dem Aufkommen der ersten elektronischen Rechenmaschinen vor mehr als 60 Jahren haben sich der Computer und die Produkte rund um ihn herum wie keine andere Erfindung der Menschheit zum Massenphänomen entwickelt - ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Die Informatik als Wissenschaft der automatisierten Informationsverarbeitung ist heute so vielfältig wie die Aufgaben, welche Computer zu erledigen haben.

Trotz der Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten beruht der Erfolg dieser Entwicklung auf einigen wenigen grundlegenden Konzepten, die wir im Ergänzungsfach Informatik aufzeigen wollen.

In einem ersten Schritt werden Sie Kenntnisse in einer objektorientierten Programmiersprache erwerben und die grundlegenden Gebiete Algorithmik, Datenbanken und Aufbau eines Computers sowohl theoretisch wie auch in praktischen Übungen kennen lernen.

In einem zweiten Teil werden Sie die Gelegenheit haben, sich in kleinen Gruppen in ein selbst gewähltes Gebiet der Informatik zu vertiefen; und zwar in der für die Informatik typischen Form eines Projekts. Dabei können Sie aus einem grossen Themenkreis, der von Berechenbarkeit und Logik über Internet, Netzwerke und Robotik bis hin zu sozialen Aspekten der Informatik geht, auch durchaus ein fächerübergreifendes Thema auswählen.

Da mittlerweile in allen Studienrichtungen gute Informatikkenntnisse erwartet werden, eignet sich das Ergänzungsfach Informatik für alle Schülerinnen und Schüler, die ein Hochschulstudium anstreben.

EF Geschichte

Was uns heute bewegt, können wir nur verstehen, wenn wir das Vergangene kennen. Das allgemein bildende Fach Geschichte ist Ihnen schon seit mehreren Jahren vertraut. Wenn Sie an gesellschaftlichen Fragestellungen interessiert sind, Einblicke in die historischen Wurzeln von Gegenwartsproblemen gewinnen und sich in die komplexen Zusammenhänge der politischen, sozialen und ebenso kulturellen Prozesse vertiefen wollen, wenn Sie die Arbeit mit historischen Dokumenten, Texten und Quellen nicht scheuen, dann ist das Ergänzungsfach Geschichte für Sie die richtige Wahl.

Wir setzen uns intensiv mit Ereignissen, Fragen, Phänomenen, Persönlichkeiten der älteren und jüngeren Geschichte auseinander. Die zu behandelnden Themen legen wir z.T. nach gemeinsamer Absprache fest und begeben uns, wenn immer möglich, auf Exkursionen zu den historischen Orten. Wir hinterfragen kritisch alle Informationen und versuchen ein möglichst objektives Bild des Geschehenen zu gewinnen. Es ist uns ein Anliegen, den Bezug zu den aktuellen Problemen unserer Zeit herzustellen.

EF Geographie

Die Beziehungen Mensch - Natur stehen im Ergänzungsfach Geografie im Mittelpunkt.

Es vermittelt ein vertieftes Verständnis für naturgeografische Prozesse und humangeografische Fragen. Das Grundlagenfach bietet nicht immer genügend Spielraum, geografische Aspekte umfassend zu erarbeiten. Wir analysieren aktuelle Themen und gehen Fragen wie zum Beispiel den folgenden auf den Grund:

  • Ist der Alpenraum im Rahmen der Klimaänderung vermehrt Naturgefahren (Lawinen, Steinschlag, Murgänge, Gletscherseeausbrüche, Hochwasser) ausgesetzt?
  • Ist die Ressourcenfrage (Wasser und Erdöl) ein zentraler Aspekt für die politischen Konflikte im Nahen Osten?
  • Welche sozioökonomischen und ökologischen Auswirkungen hat der Tourismus in Entwicklungsländern auf die Menschen, die in den Reisedestinationen leben?
  • Migration und Integration als gewaltige mehrdimensionale Herausforderung Europas?
  • Gefährdeter blauer Planet: Wo ticken welche ökologischen und sozialen Zeitbomben?
  • Stellt die Tatsache, dass heute die Mehrheit der Weltbevölkerung in urbanen Räumen lebt, für die Zukunft der Menschheit eine Chance oder ein grösseres Armutsrisiko dar?


Eintägige, auch interdisziplinäre Exkursionen erlauben es, erarbeitete Kenntnisse vor Ort zu vertiefen. Ebenso kann eine mehrtägige Auslandexkursion durchgeführt werden, welche wir im Team vorbereiten, durchführen und anschliessend sauber auswerten werden.

EF Philosophie

Der Name Philosophie - wörtlich: Liebe zur Weisheit - ist im Athen des 5./4. Jh. v.u.Z. entstanden: Zunächst jegliche Form höherer Bildung bedeutend, erhält er bei Platon eine spezifisch streitlustige Färbung gegen die Intellektuellen seiner Zeit, die sogenannten Sophisten (Weisheitslehrer). Weisheit könne man nur liebend erstreben, nie besitzen, meinte Platon - und schlug damit ein Thema an, das die Philosophie noch heute beschäftigt: die Frage nach den Grenzen unseres Erkennens. Zugleich ist es aber auch eines derjenigen Probleme, die wohl die meisten Menschen von einem bestimmten Moment ihres bewussteren Lebens an, wenngleich individuell unterschiedlich intensiv, begleiten.

Es gibt weitere ähnlich geartete, d.h. uns vor allem als Menschen angehende Fragen:

  • Was wissen wir eigentlich über "Dinge ausserhalb" unseres eigenen Bewusstseins - insbesondere über "fremdes" Bewusstsein?
  • Welche Beziehung besteht zwischen unserem Bewusstsein und unserem Gehirn?
  • Haben wir einen "freien Willen"?
  • Was ist der Unterschied zwischen einer "guten" und einer "schlechten" Tat?
  • Was ist "Gerechtigkeit"?
  • Was bedeutet es für uns, annehmen zu müssen, dass wir einmal sterben werden?
  • Hat das Leben einen Sinn?
Das Ergänzungsfach Philosophie will den hierdurch angedeuteten Horizont sowohl systematisch wie historisch absuchen: Im Ausgang von und mit stetem Blick auf Probleme, die sich uns Heutigen stellen, werden mögliche Klärungswege der philosophischen Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie einerseits, der Ethik und politischen Philosophie andererseits diskutiert.
Ausserdem wird gezeigt, dass die lange Tradition der europäischen Philosophie die immer wieder ähnlichen Fragen in höchst unterschiedlicher Weise beantwortet hat - wobei sich unter anderem die Erfahrung machen lässt, dass es scheinbar Altes, historisch längst Überholtes unter dem wachen Blick risikofreudiger LeserInnen zu ungeahnter Aktualität bringen kann.

EF Religionslehre

Haben Sie Interesse an theologischen und ethischen Fragestellungen? Haben Sie Freude am Lesen und Diskutieren? Sind Sie offen für andere Meinungen und bereit, sich persönlich einzubringen? Interessiert es Sie, wie Menschen in anderen Religionen und Kulturen leben und denken? Ja? Dann sind Sie im Ergänzungsfach Religionslehre gut aufgehoben.

Mögliche Themen sind unter anderem: Die Wurzeln des Religiösen, die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam, die nicht-monotheistische Religionen Hinduismus und Buddhismus, das Phänomen des Fundamentalismus, destruktive Religiosität in Kirchen und Sekten, Fragen über Leben und Tod sowie die Behandlung ethischer Konflikte in den Bereichen Sexualität und Medizin. Wie kommt es eigentlich, dass Religion nicht nur hilfreich und lebensfördernd ist, sondern auch bewusst oder unbewusst missbraucht wird zur Ausübung von Zwang und Gewalt? Ist es unter solchen Umständen möglich, dass die Weltreligionen friedlich zusammenwirken und gemeinsame Ziele verfolgen?

Wichtiger Bestandteil des Unterrichts sind Diskussionen, kleine Exkursionen (z.B. in die Synagoge an der Kapellenstrasse) und Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Religionen. Ein Höhepunkt ist eine ein- oder mehrtägige Exkursion, z.B. nach Mailand oder Rom.

EF Wirtschaft und Recht

Im Ergänzungsfach Wirtschaft und Recht haben Sie die Möglichkeit, sich während zwei Jahren vermehrt mit alltäglichen Situationen aus den Bereichen Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Recht zu befassen.

Beispiele für Fragen aus den drei Bereichen:


Recht:

  • Kann ich als 17-Jähriger - ohne Genehmigung der Eltern - einen Roller kaufen?
  • Haben Sie gewusst, dass Sie in der Regel mit einem Garantieschein bei einem Kauf schlechter bedient werden, als es das Recht vorsieht, wenn Sie keinen Garantieschein erhalten?
  • Kann ich frühzeitig aus einem Mietvertrag aussteigen; wenn ja: was ist zu beachten?
  • Was ist eine GmbH?

Volkswirtschaft

  • Welche Auswirkungen haben Arbeitsteilung und technologischer Fortschritt auf eine Volkswirtschaft?
  • Misst das Bruttosozialprodukt wirklich den Wohlstand eines Landes?
  • Warum schwankt die wirtschaftliche Aktivität?
  • Welche Aufgaben und Instrumente hat eine Na­tionalbank?

Betriebswirtschaft

  • Warum werden überhaupt Unternehmungen gegründet?
  • Wie lassen sich Probleme systematisch analysieren und lösen?
  • Welche Entscheidungen trifft eine Unternehmung, um ihre Produkte auf dem Markt absetzen zu können?
  • Was kann ich aus einer Bilanz und Erfolgsrechnung einer Unternehmung erfahren?

Wenn Sie schon immer gerne den Wirtschaftsteil einer Zeitung besser hätten verstehen wollen und Sie rechtliche Alltagsfragen interessieren, haben Sie die Möglichkeit, sich vermehrt mit diesen Fragen zu befassen. Die Arbeits- und Lernmethoden sind vielseitig. Regelmässige Zeitungslektüre, Unternehmens- und Gerichtsbesuche stellen den praktischen und direkten Bezug zur Realität ausserhalb der Schule her.

EF Pädagogik - Psychologie

Tagtäglich treffen wir Entscheidungen, welche sich auf psychologische und pädagogische Alltagstheorien stützen. Dieses Wissen basiert jedoch auf subjektiven Erfahrungen und Erlebnissen Einzelner. Solche Alltagstheorien werden im EF PP mit wissenschaftlichen Erkenntnissen kontrastiert, mit dem Ziel, sich hierzu fundiertes Wissen anzueignen und eine kritische Haltung aufzubauen. Im PP-Unterricht lernen Sie wichtige Konzepte und Modelle kennen, die Ihre Wahrnehmung und das Verständnis für das menschliche Erleben und Verhalten schärfen werden. Sie haben sich dann für das EF PP richtig entschieden, wenn Sie zum Beispiel an folgenden Fragestellungen Interesse haben:

  • Inwiefern haben sich die Erziehungsstile und  Erziehungsziele in den letzten Jahrzehnten verändert?
  • Welche Meinungen vertreten berühmte Pädagoginnen und Pädagogen früher und heute?
  • Was bewirken Belohnung und Strafe in der Erziehung?
  • Welchen Einfluss hat die Gruppe auf den Einzelnen? Wer wird in einer Gruppe zum Aussenseiter, respektive zu einer Führungspersönlichkeit?
  • Worauf beruht unterschiedliches Verhalten von Frauen und Männern?
  • Stimmt es, dass Gewalt und Aggression in der heutigen Zeit zugenommen haben? Was könnten mögliche Gründe dafür sein? Welchen Einfluss haben Gewalt verherrlichende Filme oder Computerspiele?
  • Wie lernen wir? Auf welchen Lerngesetzen basiert die Werbung?
  • Wie kann man Konflikte konstruktiv bewältigen? Wie können wir in schwierigen Situationen wirkungsvoll kommunizieren?
  • Wann sind Krisen in der menschlichen Entwicklung hinderlich, wann hilfreich?
  • Was sind psychische Störungen (z.B. Schizophrenie, Autismus, Magersucht, Depression) und wie kann ihre Entstehung erklärt werden?

EF Bildnerisches Gestalten

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte." Die Bedeutung der visuellen Gestaltung wird heute immer grösser.

Das Ergänzungsfach Bildnerisches Gestalten richtet sich an die Schülerinnen und Schüler, die ihre Kompetenzen im gestalterischen Bereich erweitern möchten und interessiert sind, die eigenen kreativen Möglichkeiten zu entfalten.


  • Wir vertiefen uns in bekannte und lernen neue Techniken kennen und nutzen.
  • Wir arbeiten selbständig in den verschiedensten Themenbereichen.
    Themenschwerpunkte sind:
    Objekt- und Naturstudium (gegenständliches Ge­stalten)
    Farben und Formen ungebunden verwenden (ungegenständliches Gestalten)
  • Wir entwickeln eigene Bildkonzepte und führen diese aus.
  • Wir beschäftigen uns mit Werken der bildenden Kunst und der angewandten Gestaltung aus Gegenwart und Vergangenheit (Werkanalyse / Kunstgeschichte).
  • Ihr führt selbständig eigene grössere Projekte aus.

Das Ergänzungsfach Bildnerisches Gestalten bietet gute Voraussetzungen für weiterführende Ausbildungen in den folgenden Bereichen:

Lehrberufe
alle gestalterischen Berufe (Fachhochschulen)

Kunstwissenschaften

Architektur

EF Musik

Vom Ergänzungsfach Musik fühlen sich Gymnasiastinnen und Gymnasiasten angesprochen, die sich hinsichtlich späterer Studienabsichten eine Grundlage schaffen möchten.

Sie begegnen im Ergänzungsfach verschiedenen Aspekten der Musik:

Der Blick auf die Gestaltung musikalischer Abläufe führt zum Verständnis von Strukturen und Formen der verschiedenen Stile.

Die Schülerinnen und Schüler vertiefen die im Grundlagenfach erworbenen praktischen und theoretischen Fähigkeiten.


Wichtige Inhalte sind:

  • Singen und musizieren in verschiedenen Gruppen
  • Pflege der Stimme
  • Gehörbildung
  • Blattsingen
  • Rhythmus- und Melodielehre
  • Harmonie- und Satzlehre
  • Interpretation von Notentexten
  • Musikalische Analyse
  • Formenlehre
  • Musikgeschichte
  • Musik fremder Völker

Für die Schülerinnen und Schüler, die das Ergänzungsfach Musik belegen, wird kein Instrumentalunterricht durch die Schule angeboten.

EF Sport

Wir vertiefen und ergänzen im Ergänzungsfach Sport spezielle Inhalte des Normalsportunterrichts. Wir versuchen durch ein vertieftes Verständnis unsere sportlichen Betätigungen bewusster zu gestalten. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis hilft uns, das Phänomen Sport besser zu verstehen. Wir greifen aktuelle Themen aus dem Sport auf und schaffen uns Zugang zu sportwissenschaftlichen Erkenntnissen.

Den Theorie-Praxis-Bezug erreichen wir durch Reflektieren von Erlebtem und durch praktisches Umsetzen theoretischer (Er)-Kenntnisse. Die Anteile von Praxis und Theorie werden im Ergänzungsfach Sport in etwa gleich gewichtet.


Mögliche Fragestellungen können sein:

  • Wie trainiere ich einen Konditionsfaktor (z.B.  Kraft, Ausdauer) und  was geschieht dabei im Körper?
  • Wie lerne und analysiere ich eine Bewegung, welche Lernmethoden gibt es dazu (z.B. Mentales Training)?
  • Wie kann ich in Spielsituationen bewusster wahrnehmen und handeln (Taktik und Technik)?
  • Wie choreographiere ich Bewegungselemente zu einem Ganzen (Tanz, Gymnastik)?
  • Wie manifestiert sich der Sport in der Gesellschaft (z.B. Olympische Bewegung, Fitness-Clubs)?
© 2010 Gymnasium Köniz Lerbermatt