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Michael Schmidt-Salomon

Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil., geboren 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller, Musiker und Sozialwissenschaftler, sowie Mitbegründer und Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung, einer Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung, der zahlreiche bekannte Wissenschaftler, Philosophen und Künstler angehören.

Schmidt-Salomon wurde u.a. mit dem Ernst-Topitsch-Preis der Kellmann Stiftung für Humanismus und Aufklärung ausgezeichnet. Er ist häufiger Interviewpartner in Presse, Funk und Fernsehen.


Veröffentlichungen:

- Stollbergs Inferno. Ein philosophischer Groschenroman über die Hölle, die Revolte und das Absurde  

  (2003)

- Manifest des evolutionären Humanismus. Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur (2006)

- Die Kirche im Kopf. Von Ach Herrje! bis Zum Teufel. Ein satirisches Lexikon (2007)

- (mit Helge Nyncke:) Wo bitte geht's zu Gott? fragte das kleine Ferkel. Ein Buch für alle, die sich

  nichts vormachen lassen (2007)

- Die Geschichte vom frechen Hund. Warum es klug ist, freundlich zu sein (2008)

- Jenseits von Gut und Böse. Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind (2009)

- Susi Neunmalklug erklärt die Evolution. Ein Buch für kleine und große Besserwisser (2009)



Thema der Veranstaltung ist Michael Schmidt-Salomons neuestes theoretisches Buch

Jenseits von Gut und Böse:

Mit ihm legt der Autor seinen bisher umfassendsten philosophischen Entwurf vor. Nietzsches moralkritischen Ansatz (gleichen Titels) weiterdenkend, hinterfragt er darin unter Aufbietung eines u.a. durch den Biologen Richard Dawkins inspirierten evolutionstheoretischen Begriffsrahmens die beiden Grundvoraussetzungen des abendländischen "Paradigmas der Schuld" - die Lehre vom "an sich Guten" und "an sich Bösen" sowie die absolute Freiheit menschlichen Wollens. Auf solcher Grundlage entwickelt er die konkreteren Züge eines alternativen "Paradigmas der Unschuld". Moralkritik ist dabei nicht zu verwechseln mit der Verabschiedung von Ethik: Das Buch enthält ein starkes Plädoyer für eine Glücksethik des empathischen Eigennutzes und der diskursiven Aushandlung von Fairnessregeln, das sich kohärent in die politische Stossrichtung seiner Argumentation fügt.

© 2012 Gymnasium Köniz Lerbermatt