Das Gymnasium Köniz-Lerbermatt präsentiert:
Out of This World (Nicht von dieser Welt)
Musical nach Cole Porter
UA am 21.10.1950

Cole Porters Werk basiert auf der antiken "Amphitryon"- Komödie von Plautus, zu welcher der Komponist eine seiner besten Partituren komponiert hat. Die Schauplätze der Handlung sind der Olymp, eine Bar in New York und ein kleines, nicht eben vornehmes Hotel in Griechenland.

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Die Geschichte:
Jupiter hat wieder einmal Lust auf ein Liebesabenteuer. Vom Olymp herabspähend entdeckt er die hübsche Helen, frisch angetraute Ehefrau des amerikanischen Journalisten Art O'Malley. Der jagt gerade den ihm nur dem Namen nach bekannten Chicagoer Gangster und Steuerflüchtling Nikos (Niki) Skolianos. Merkur, der Götterbote und Jupiters Sohn, lockt Helen und Art in ein Dorf in der Nähe von Athen, wo sich Skolianos zusammen mit seiner Nichte Chloe als Hotelwirt getarnt aufhält,.
Skolianos, unerkannt, verspricht O'Malley auf Geheiss Merkurs, ihn in den Bergen mit dem gesuchten Steuerflüchtling zusammenzubringen. In einer Höhle wartet O'Malley natürlich vergebens und tröstet sich mit einer Menge mitgenommenen Weines. Unterdessen hat Jupiter die Gestalt O'Malleys angenommen und verbringt mit Helen eine himmlische Nacht. Im Morgengrauen verlässt er sie, bevor der arg enttäuschte Gatte zurückkehrt.
Juno hat in der Zwischenzeit von den neuen Eskapaden ihres Göttergatten Wind bekommen und ist ihm auf der Spur, um ihm nach all den Ehejahrtausenden endlich das Handwerk zu legen. Doch dummerweise hält sie zunächst den Gangster Skolianos für ihren verkleideten Ehemann - mit allen sich daraus ergebenden Komplikationen.
Art, zurückgekehrt zu seiner Frau Helen, wird von dieser mit Zärtlichkeiten überschüttet in Erinnerung an das herrliche Liebeserlebnis. Sie ist erstaunt, als er von nichts weiß. Ihre Verwirrung wird noch größer, als der verliebte Jupiter zurückkehrt, ihr alles gesteht und ihr in der Folge Unsterblichkeit verspricht. Doch Helen bleibt geerdet und bei ihrem Ehemann.
Der wahre Gewinner ist am Ende Art O'Malley: Er hat den Gangster Niki Skolianos aufgespürt, und er behält seine Frau. Helen behält die wunderschöne Liebesnacht mit Jupiter in ganz besonderer Erinnerung. Nur die ewig betrogene, enttäuschte Juno geht leer aus.
Cole Porter
Cole Porter, neben Irving Berlin ungekrönter König des Broadway, war eine der wichtigsten Persönlichkeiten des amerikanischen Showgeschäfts. Er wurde am 9. Juni 1891 im amerikanischen Bundesstaat Indiana als Sohn eines reichen Plantagenbesitzers und Enkel eines ebenso begüterten Kohlemagnaten geboren. Als Erbe eines Millionenvermögens musste er zunächst Jura studieren, bevor er seiner Liebe zur Musik nachgeben und ein entsprechendes Studium in Harvard aufnehmen durfte.
Ehe seine Musikerkarriere begann, nahm er als Mitglied der französischen Fremdenlegion
am 1. Weltkrieg teil. 1919 heiratete er die ebenfalls äußerst reiche Amerikanerin
Linda Lee Thomas. Nach anfänglichen Misserfolgen eroberte er 1928 mit dem Musical
Paris den Broadway. Es folgten die Gross-Erfolge
Anything Goes
(1934), Jubilee (mit dem Hit
"Begin the Beguine", 1935), Around
the World in Eighty Days (1946), Kiss me, Kate (1948), Can-Can
(1953) und Silk Stockings (Ninotschka, 1955).
Viele davon wurden durch ihre Verfilmung geradezu legendär: so etwa Can-Can
mit Maurice Chevalier und High Society
mit Bing Crosby. Silk Stockings verhalf der jungen Hildegard Knef zu
ihrem Durchbruch in Amerika.
Über die Vielzahl von Musicals, Shows und Filme hinausgehend bezeugen mehr als
500 Songs die künstlerische Vielseitigkeit und Schaffenskraft Cole Porters. Nachdem
der Komponist jahrelang im gesellschaftlichen Mittelpunkt gestanden hatte, zog er
sich nach einem Reitunfall und einer später erforderlichen Beinamputation aus
der Öffentlichkeit zurück. Er verstarb am 15. Oktober 1964.
Cast
HauptrollenMerkur: Linda Knellwolf
Jupiter: Silvan Strübel
Juno: Gabriela Grossenbacher, Eva Strickler
Helen: Vanessa Hablützel
Art O'Malley: Ezechiel Theler
Niki Skolianos: Martin Lastric
Chloe, seine Nichte: Melinda Burri, Mirjam Neuenschwander
Nebenrollen
Barkeeper: Khan-Huy Nguyen
Diana: Pia Portmann
Venus: Ada Zahnd
Minerva: Rebekka Ryf
Apollo: Chris Reusser
Bacchus: Felix Erb
Mars: Christoph Hofer
Nacht: Fiona Bräuchi, Noelia Rüegger, Rahel Schaad
Strephon, arkadischer Hirte: Virginia Primoceri, Eleonora Valente
Olymp-Putzfrau: Gianna Zamboni
Stool-Beauties: Jasmin Bigler, Piera Brand, Simone Hubacher, Vanessa Schneeberger
Orchester / Band
Violine: Nina Hänni
Viola: Renée Straub
Cello: Dino Rudolf, Emilia Boeschoten
Kontrabass: Simon Woermann
Klavier/Keyboard: Michael Kessler, Selma Maurer, Felix Gerber
Synthesizer/Effects: Jonas Haldimann
E-Bass: Benjamin Muralt
Gitarre: Luka Mandic, Raphael Hähni
Drums: Darius Brockhaus
Percussion: Lukas Brand
Flöte/Piccolo: Anna Rösch, Daniela Gerber
Saxofon: Jonas Junker, Ruben Brockhaus, Nora Haldemann, Pascale Göllner
Posaune: Oliver Hellmin
DJ: Anna Walker
AusstattungAnnina Mosimann, Corina Gobeli, Eva Leuenberger, Vera Roggli, Rebekka Andrée, Celeste Metthez, Sabrina Stettler, Delia Aeschlimann
Grafik
Annina Mosimann, Jonas Hirschi, Eva Leuenberger, Vera Roggli
Licht
Noe Wysshaar
Tontechniker
Adriana Elia, Till Eicher
Film, Trailer
Samuel Maurer
Musikalische Leitung: Heinz Sieber
Regie: Ulrich S. Eggimann
Choreographie: Roland Berner
Ausstattung, Licht, Grafik: Michael Epp
Einstudierung Chor: Helene RinggenbergChorassistenz: Dolores Truffer
Arrangements: Heinz Sieber
Ton: Claude Morand
Ton Assistenz: Andreas Kühnrich
Technische Assistenz: Nicolai Bernard
Continuity: Christine Bietenhard Guthauser
Produktionsleitung: Helene Ringgenberg
Chor: Nora Baronian, Toya Bezzola, Jasmin Bigler, Kaja Bouvard, Fiona Bräuchi, Piera Brand, Marlène Breidenbach, Joëlle Cirelli, Nuria Dominguez, Felix Erb, Christof Hofer, Simone Hubacher, Lena Joos, Johanna Kim, Moana Kübli, Blerina Latifi, Benedita Lumec Lucau, Christian Lüthi, Sara Mischler, Lena Münger, Michael Nejedly, Khanh-Huy Nguyen, Pia Portmann, Virginia Primoceri, Chris Reusser, Noelia Rüegger, Rebekka Ryf, Rahel Schaad, Vanessa Schneeberger, Noemi Stienen, Eleonora Valente, Rebeka Velasova, Mara Wirth, Ada Zahnd, Gianna Zamboni

