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Anja Jardine

Die Veranstaltung

Montag, 9. 11. 09, 11.00 - 12.40 im Cheminéeraum, mit den Klassen 4e, 3n, 2e, 2h

Montag, 9. 11. 09, 13.45 - 15.25 im Cheminéeraum, mit den Klassen 2f, 1c, 1f, 1g

Geboren 1967 in Pinneberg in Norddeutschland, verbrachte sie einen Teil ihrer Kindheit in Brasilien und Thailand. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre, dem Volontariat bei einer Fachzeitschrift und dem Besuch der Henri-Nannen-Journalistenschule arbeitete sie als Filmemacherin bei Radio Bremen Fernsehen, bevor sie sich endgültig für das Schreiben entschied - als Redakteurin beim "Zeit-Magazin", später bei "Zeit Leben", als Reporterin bei "Spiegel Reporter" sowie im Ressort Gesellschaft des "Spiegel" und als Autorin für das Wirtschaftsmagazin "Brand eins". 1999 erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis für die Kurzgeschichte "Badjnars Augen". Im April 2008 erschien ihr Erzählband "Als der Mond vom Himmel fiel" bei Kein&Aber, Zürich.


Unter den literarischen Debüts des Frühjahrs 2008 sticht ein Erzählband besonders hervor: "Als der Mond vom Himmel fiel" von Anja Jardine. Präzise, atmosphärisch dicht erzählt die Autorin in 11 Geschichten von Menschen, die auf ihr Glück warten. "possibly maybe probably love" ist im Vorspann die Sängerin Björk zitiert: Es könnte sein, vielleicht. Dabei variiert sie das Genre der "Liebesgeschichte" auf vielschichtige und überraschende Weise.
Als Beobachterin besitzt Anja Jardine ein scharfes Auge für abschüssige Details und sublime Signale. Diese Wachheit gibt auch einen Hinweis auf Anja Jardines beruflichen Werdegang. Sie arbeitete bei Radio Bremen als Reporterin, danach bei der Wochenzeitung "Die Zeit" in Hamburg, seit 2005 ist sie Redaktorin beim NZZ-Folio in Zürich.

Anja Jardine: Als der Mond vom Himmel fiel. Erzählungen. Kein&Aber, Zürich 2008.

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